Dies ist mein erstes großes Aquarium, das nun schon seit längerer Zeit erfolgreich läuft. Bei der Planung lag der Schwerpunkt vor allem auf Stabilität und möglichst angenehmen Bedingungen für alle Bewohner.
Die Wassertemperatur wird automatisch geregelt: Sinkt sie auf 23 °C, schaltet sich die Heizung ein, und bei 24 °C wieder aus. Dadurch bleibt die Temperatur konstant, ohne dass eine ständige Kontrolle notwendig ist.
Meinen Beobachtungen nach leben alle Bewohner friedlich zusammen und fühlen sich wohl. Ernsthafte Konflikte konnte ich bisher nicht feststellen. Lediglich bei der Fütterung sollte man darauf achten, dass die Welse und Garnelen möglichst unterschiedliches Futter erhalten oder an verschiedenen Stellen gefüttert werden, damit keine Konkurrenz um das Futter entsteht.
Eine besondere Geschichte haben die Garnelen geschrieben. Ursprünglich befanden sich mehrere Farbvarianten im Aquarium, die sich im Laufe der Zeit intensiv miteinander gekreuzt haben. Heute leben hier zahlreiche „Mischlinge“ mit den unterschiedlichsten und oft völlig unvorhersehbaren Farben und Mustern. Ehrlich gesagt macht es sogar mehr Spaß, diese Entwicklung zu beobachten, als eine reine Zuchtlinie zu erhalten – ständig tauchen neue und interessante Farbvarianten auf.
Um die Wasserqualität zu erhalten, wechsle ich einmal pro Woche etwa 20 bis 30 Liter Wasser. Das reicht aus, um das Aquarium sauber und stabil zu halten, ohne viel Aufwand betreiben zu müssen.
Dieses Setup eignet sich hervorragend für alle, die ein schönes Gesellschaftsaquarium mit möglichst wenig Pflegeaufwand betreiben und das ruhige Zusammenleben seiner Bewohner genießen möchten. Wie jedes erste Aquarium entwickelt sich auch dieses Projekt ständig weiter – und mit ihm entstehen immer wieder neue Ideen und Experimente.
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